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Die schwedische Veranda: Mehr als nur ein Hauseingang

Wer an ein Schwedenhaus denkt, hat fast immer dasselbe Bild vor Augen: Eine einladende, oft überdachte Holzveranda an der Vorderseite, gestrichen im klassischen Schwedenrot oder /../

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Architektenentworfenes Haus von Eksjöhus

Wer an ein Schwedenhaus denkt, hat fast immer dasselbe Bild vor Augen: Eine einladende, oft überdachte Holzveranda an der Vorderseite, gestrichen im klassischen Schwedenrot oder einem sanften Umbragrau, geschmückt mit zwei großen Pflanztöpfen links und rechts der Haustür.

In Deutschland und Österreich wird der Eingangsbereich oft rein funktional betrachtet. Man betritt oder verlässt hier das Haus, schließt das Fahrrad auf oder stellt die Einkäufe kurz ab. In Skandinavien ist das anders. Die schwedische Veranda, die sogenannte Farstubru, ist kein reiner Durchgangsort. Sie ist ein bewusster Übergang zwischen drinnen und draußen, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft und im Sommer das erweiterte Wohnzimmer der Familie.

Warum die Veranda den Wohnwert deines Hauses steigert

Der Wert einer gut geplanten Veranda zeigt sich vor allem im Alltag. In unseren Breitengraden ist das Wetter nicht immer berechenbar. Ein plötzlicher Sommerregen im Juni bedeutet auf einer klassischen, offenen Terrasse meistens: Kissen einsammeln und fluchtartig ins Haus flüchten.

Eine schwedische Veranda fängt diese Momente ab. Durch die Überdachung und die oft geschützte Lage zur Hauswand hin bietet sie einen geschützten Raum an der frischen Luft. Sie verlängert die Freiluftsaison um Wochen, wenn nicht Monate. Hier trinkt man im April den ersten Kaffee in der Frühlingssonne und sitzt im Spätsommer noch draußen, wenn es abends bereits abkühlt.

Für Familien bietet sie zudem einen unschätzbaren praktischen Vorteil. Sie ist die perfekte Pufferzone. Schuhe, Matschsachen oder Kinderwagen stehen geschützt vor Regen und Wind, noch bevor man den eigentlichen Flur betritt. Das hält den Schmutz aus dem Wohnbereich fern.

Schwedenhaus von Eksjöhus in Berlin-Köpenick
Unser Eksjöhus in Berlin Köpenik lockt mit einem Hauseingang wie aus dem Zaubergarten

Den Übergang von drinnen nach draußen richtig planen

Damit die Veranda später auch wirklich genutzt wird und nicht nur als Dekoration dient, kommt es auf die richtige Planung im Grundriss an. Bei Eksjöhus achten wir darauf, dass Architektur und Lebensrealität zusammenpassen.

  • Die Ausrichtung: Traditionell liegt die Veranda an der Vorderseite des Hauses zur Straße hin. Das hat einen sozialen Grund: Man sieht, wer vorbeikommt, grüßt die Nachbarn und hält einen kurzen Plausch. Wer es lieber privater mag, kann die Veranda auch als Verbindungselement zum Garten planen. Wichtig ist, den Sonnenstand im Blick zu behalten. Eine Ausrichtung nach Osten liefert den perfekten Platz für das Frühstück, während eine West-Veranda die Abendsonne einfängt.
  • Die Dimensionen: Eine Veranda sollte tief genug sein, um echten Nutzen zu bringen. Ein schmaler Streifen reicht zwar für die Optik, aber nicht zum Leben. Planst du eine Sitzgelegenheit ein, sollte die Veranda mindestens 1,80 bis 2 Meter Tiefe aufweisen, damit man bequem aneinander vorbeigehen kann, auch wenn jemand auf der Bank sitzt.
  • Die Konstruktion: Da wir bei Eksjöhus die gesamte Lieferkette vom eigenen, zertifizierten Wald bis zum fertigen Bauteil kontrollieren, wird auch die Veranda passgenau in Schweden vorgefertigt. Das garantiert, dass die Holzkonstruktion statisch perfekt auf das Haus abgestimmt ist und der Aufbau auf dem Grundstück innerhalb kürzester Zeit aneinandergefügt werden kann.

So gestaltest du deine Veranda skandinavisch gemütlich

Die Schweden haben ein eigenes Wort dafür, wie eine Veranda wirken sollte: Välkomnande – einladend. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, die signalisiert: Schön, dass du da bist. Komm erst mal an und setz dich. Das gelingt mit ein paar einfachen Gestaltungsprinzipien, die ganz ohne Kitsch auskommen.

Architektenentworfenes Haus von Eksjöhus
Välkomnande – einladend, so soll die Veranda vor dem Schwedenhaus sein

Die Möblierung: Fokus auf das Wesentliche

Das Herzstück jeder schwedischen Veranda ist eine Holzbank. Sie steht meist parallel zur Hauswand. Ergänzt wird sie durch einen kleinen, leichten Tisch und vielleicht ein oder zwei bequeme Stühle. Die Möbel sollten wetterbeständig sein, aber wohnlich wirken. Naturholz oder dezent gestrichenes Holz fügen sich harmonisch in die Fassade ein.

Textilien für die Gemütlichkeit

Da die Veranda überdacht ist, kannst du hier wunderbar mit Textilien arbeiten. Ein paar feste Sitzkissen, eine Wolldecke für kühlere Sommerabende und vielleicht ein robuster Outdoor-Teppich aus recyceltem Material verändern die Wirkung sofort. Die Farben bleiben dabei meist naturverbunden: Leinentöne, sanftes Blau, Salbeigrün oder klassisches Weiß.

Pflanzen als Bindeglied zum Garten

Die Veranda bildet die Brücke zwischen der geordneten Architektur des Hauses und der Natur des Gartens. Große Tontöpfe mit saisonalen Pflanzen – im Frühjahr Zwiebelblumen, im Juni üppige Hortensien oder duftender Lavendel – erden den Bereich. Auch hängende Pflanzen an den Pfosten der Veranda sind typisch schwedisch.

Rotes Bilderbuch-Schwedenhaus von Eksjöhus in Monschau (Nordrhein-Westfalen)
Ein Bilderbuch Schwedenhaus von Eksjöhus in Monschau (NRW)

Ein Lebensgefühl, das bleibt

Am Ende ist die schwedische Veranda mehr als die Summe ihrer Holzbalken. Sie verändert die Art und Weise, wie wir unser Zuhause nutzen. Sie nimmt das Tempo aus dem Alltag, weil sie uns dazu einlädt, einfach mal kurz stehenzubleiben, tief durchzuatmen und den Blick in den Garten zu genießen.

Du möchtest das skandinavische Lebensgefühl in dein Leben holen? Entdecke unsere Hausmodelle von klassisch bis modern in unserem aktuellen Katalog oder vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Eksjöhus-Vertriebspartner in deiner Nähe. Wir begleiten dich als von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe!

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